Sturmböen über Oberfranken
Oberfranken. Orkanartige Sturmböen fegten am Sonntag über Oberfranken hinweg. Die ersten Ausläufer waren bereits am späten Sonntagnachmittag zu verzeichnen. Bis spät in die Nacht hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehren und der Polizei zu tun, bis gegen 22.30 Uhr der Wind langsam abflaute.
Überwiegend waren umgestürzte Bäume zu beseitigen, die wegen des starken Windes umknickten und auf die Fahrbahn fielen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Einige Straßen blieben auch die Nacht über noch gesperrt. Gesperrt werden musste auch die B 173 zwischen Wallenfels und Naila im Bereich Strassdorf/Überkehr.
Teilweise war es selbst für die Einsatzkräfte zu gefährlich, die umgestürzten Bäume zu beseitigen. Besonders betroffen waren die Bereiche um Hof, Naila, Schwarzenbach/W. und die Bereiche Coburg und Kronach. Hier fielen einige Bäume auf Stromleitungen und sorgten dafür, dass einige Haushalte ohne Strom waren. Der genaue Sachschaden, der durch die umgestürzten Bäume entstanden ist, lässt sich noch nicht genau beziffern. Größere Schäden waren allerdings nicht zu verzeichnen.
Insgesamt gesehen ist Oberfranken noch mit einem „blauen Auge“ davongekommen
Quelle:
NP Coburg
