Paulinchen e.V.
„Jeder, der mit dem Thema Verbrennungen und Verbrühungen im Kindes- und Jugendalter zu tun hat oder sich präventiv engagiert, muss wissen, dass es mit der Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. eine Institution gibt, wo man nachfragen kann.“
Marlene Rupprecht
MdB und Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. wurde 1993 gegründet, um Familien nach Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen ihrer Kinder zu beraten, bei Problemen in der Rehabilitationszeit zu helfen sowie präventiv auf die Unfallursachen hinzuweisen.
Der Verein arbeitet bundesweit und ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.
Weitere Informationen unter:
ADAC Rettungskarte
Moderne Technik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften nicht immer bekannt. Für schnellere Rettung sorgt die vom ADAC eingeführte und als Standard geforderte Rettungskarte. Auf den folgenden Seiten finden Sie viele Informationen rund um die Rettungskarte und können diese dann auch direkt ausdrucken und ins Fahrzeug legen.
Verhalten im Brandfall
Der sorgfältige Umgang mit offenem Feuer (Kerzen, Zigarettenglut, offene Kamine, Kochstellen, Lötlampe usw.) und die sorgfältige Hand des Fachmanns bei elektrischen Installationen können die meisten Brände im privaten Bereich verhindern. Trotzdem rücken die Feuerwehren in Deutschland über 200.000 mal aus. 600 Tote sind jährlich zu beklagen, wobei 90% aller Brandtoten an den die Sicht versperrenden und die Atmung blockierenden Rauchgasen sterben.
Notrufnummern
Wichtige Notrufnummern
Polizei-Notruf: 110
Feuerwehr-Notruf: 112
Rettungsdienst, Notarzt: 112
Infos zu Hornissen
Landratsamt Lichtenfels
Merkblatt Hornissen
Hornissen zählen zu den nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützten Tieren.
Deshalb sind nachfolgende Punkte beim Umgang mit diesen Insekten zu beachten:
- Hornissen sind friedliche Tiere. Sie werden nur dann aggressiv, wenn sie sich oder ihr Nest in Gefahr sehen. Menschen sollten daher in ihrem eigenen Interesse in der Nähe des Nestes Erschütterungen und hektische Bewegungen vermeiden, keinerlei Veränderungen am Nest vornehmen, die direkte Einflugschneise nicht versperren sowie möglichst einen Sicherheitsradius von vier Metern einhalten.
- Hornissen nisten nur einmal in Ihrem Nest. Sie ziehen im Herbst neue Königinnen heran, die ausfliegen und in Spalten und Ritzen überwintern. Der Rest des Staates stirbt nach den ersten Nachfrösten ab. Das Nest ist dann leer und kann, wenn nötig, problemlos entfernt werden. Der Hornissenstich ist keineswegs so gefährlich, wie oft behauptet wird. Er ist mit dem Stich einer Biene oder Wespe vergleichbar und, falls notwendig, auch so zu behandeln. Das Beseitigen eines Hornissennestes ist naturschutzrechtlich verboten. In Ausnahmefällen kann vom Landratsamt eine Genehmigung dafür erteilt werden. Feuerwehren und Polizei sind hierfür nicht zuständig und nicht befugt. Dem vorausgehen sollte jedoch eine Beratung durch die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Lichtenfels.
Unfälle in der Grillsaison
In der Rettungsleitstelle gehen ebenfalls häufig Notrufe wegen Brandverletzungen ein, die durch zumeist
unvorsichtiges Verhalten beim Grillen hervorgerufen werden. Wir möchten Ihnen hier Tipps zum Verhalten in der Grillsaison geben.
Notruf richtig absetzen
Zur Rettung von Menschen und Tieren sind bei einer Brand- und Explosionsgefahr andere Einsatzkräfte und Einsatzmittel erforderlich, wie z.B. bei einem Unfall mit Gefahrgut, bei Hochwasser oder bei einer Waldbrandbekämpfung. Eine Brand- oder Unfallmeldung muss deshalb die folgenden wichtigen Details enthalten:
- Wer meldet ? Name, Standort, evtl. eigene Rufnummer zwecks Rückruf
- Was ist passiert ? Brand, Unfall, Personenschaden / Zahl der Verletzten, Menschen in Gefahr, besondere Beobachtungen (Ruhige Angaben machen!)
- Wo ist es passiert? Ort, Straße, Gebäude, Fluss, See, genaue Ortsangaben (Besondere Hinweise und Wahrnehmungen mitteilen!)
Die Feuerwehr kann schnelle Hilfe im Rahmen ihrer Aufgaben zur Schadensbegrenzung nur dann erfolgreich leisten, wenn die Bevölkerung Bereitschaft zum erforderlichen Handeln und Einsicht für nötige Anweisungen aufbringt.
THL Leistungsprüfung 2011
Leistungsprüfung zur technischen Hilfeleistung erfolgreich absolviert. Orientierung am täglichen Einsatzgeschehen.
"Die Prüfung war eine saubere Sache und es wurde ordentliche Arbeit geleistet", so Schiedsrichter Thilo Kraus nach der Leistungsprüfung zur technischen Hilfeleistung am Feuerwehrgerätehaus Redwitz. Dies bestätigten die beiden weiteren Schiedsrichter Jürgen Sliwinski nud Lutz Schneider. Gerd Riedel, Kommandant der Feuerwehr Mannsgereuth, und Teilnehmer an der Leistungsprüfung, sieht darin nur Vorteile. "Wenn ich selbst einmal in eine solche Situation komme, weiß ich was ich zu machen habe". Ein Blick in das Themenfeld und den Aufbau der Prüfung unterstreicht die Aussage nur. In den Mittelpunkt stellt die Leistungsprüfung die Gruppe als taktische Grundeinheit und den Einsatz mit Bereitstellung der Rettungs- und Sicherungsgeräte. Sie orientiert sich am täglichen Einsatzgerschehen der Feuerwehren. Das Ziel der Leistungsprüfung ist eine praxisgerechte Ausbildung und nicht die "Rekordzeit".
Brandcontainer Bamberg 2010
An insgesamt drei Tagen machten sich die Feuerwehrler aus Redwitz, Unterlangenstadt, Mannsgereuth, Obristfeld und Marktgraitz auf den Weg zum Brandcontainer in Bamberg. Die Erwartungen waren groß, da die meisten nicht wussten was auf sie zukommen würde. Eigentlich hatten sich Aufregung und sonstige Gedanken gleich in Luft aufgelöst, als es dann endlich losging und sich die 2er Trupps zum „Brandherd“ aufmachten.
Gefahren bei Hochspannung
Gefahren mit Hochspannung an der Einsatzstelle war Thema eines Ausbildungsabend bei FF. Redwitz. Hierzu wurden auch die Kameraden aus Unterlangenstadt, Mannsgereuth, Trainau, Obristfeld und Marktgraitz eingeladen. Der Ausgebildete Elektriker und Gerätewart der FF. Redwitz Stefan Will hielt diesen Fachvortrag an diesem Abend. Er zeigte die Auswirkung des elektrische Stromes auf den Körper auf und erklärte das auch schon geringe Stromstärken gefahren für den Körper bringen können. Schon bei der Ankunft am Einsatzort sollte man sich über die versteckten Gefahren im klaren sein.

